Lieber Nachwuchs,

 

Das Sommersemester steht schon in den Startlöchern und so auch unser Net(t)working-Programm! Dazu möchten wir euch heute schon einen kleinen Ausblick für das kommenden Semester geben. Auch diesmal ist wieder ein spannendes und abwechslungsreiches Angebot zusammengekommen:

April

Do, 16.04.

17:00

Prof. Dr. Frank Reinhold

Digitale Werkzeuge als Tool für Messung, Intervention und Forschung

Mai

Di, 26.05.

17:00

Prof. Dr. Stefan Krauss

Workshop zu quantitativen Forschungsmethoden

Juni

Mo, 08.06.

14:00

Prof. Dr. Kirstin Erath

Prof. Dr. Alexander Salle

Lehr- und Forschungskonzepte in Berufungsverfahren

Juli

Fr, 10.07.

12:15

Dr. Corinna Hankeln

Jprof. Raja Herold-Blasius

Kleinere Fördermittel einwerben – Strategien, Formate und Passung für Promotions- und Postdoc-Phase in der Mathematikdidaktik

 
Die Net(t)working-Termine finden über Zoom statt, sind kostenlos und eigentlich immer total spannend und informativ. Den Zugangslink erhaltet ihr jeweils etwa eine Woche vor dem Termin per Mail über diesen Verteiler.
Unter dieser Nachricht findet ihr außerdem ausführlichere Abstracts zu den einzelnen Veranstaltungen – so könnt ihr euch schon einmal inhaltlich einstimmen.  
 
Wir freuen uns auf eure Teilnahme beim Net(t)working!
 
Bis dahin wünschen wir noch erholsame Semesterferien und senden viele Grüße,
Johanna für die GDM-Nachwuchsvertretung
 

Prof. Dr. Frank Reinhold

Digitale Werkzeuge als Tool für Messung, Intervention und Forschung

Digitale Werkzeuge eröffnen neue Möglichkeiten für die mathematikdidaktische Lehr-Lernforschung, da sie nicht nur Lernumgebungen bereitstellen, sondern zugleich detaillierte Prozessdaten über die Interaktionen von Lernenden mit diesen Umgebungen generieren. In diesem Workshop wird diskutiert, wie solche Daten genutzt werden können, um Lernprozesse und Wirkmechanismen digital angereicherter Lernsettings empirisch zu untersuchen. Ausgangspunkt bildet die Idee, dass beobachtbare Interaktionen mit digitalen Tools als Indikatoren für zugrunde liegende kognitive Lernaktivitäten interpretiert werden können. Aufbauend auf dem CoDiL-Framework werden zentrale Schritte der Forschung mit digitalen Lernumgebungen thematisiert: (1) theoriegeleitete Gestaltung instruktionaler Features, (2) Analyse von Lernaktivitäten auf Basis von Log- und Prozessdaten sowie (3) Validierung der daraus abgeleiteten Prozessindikatoren. Anhand ausgewählter Studien und interaktiver Arbeitsphasen reflektieren die Teilnehmenden typische Forschungsfragen, Operationalisierungen und methodische Herausforderungen bei der Untersuchung digitaler Lehr-Lernsettings in der Mathematikdidaktik.

 

Prof. Dr. Kirstin Erath & Prof. Dr. Alexander Salle

Lehr- und Forschungskonzepte in Berufungsverfahren

In unserem Workshop geht es um die Gestaltung von Lehr- und Forschungskonzepten im Kontext der Bewerbung auf eine Professur. Im Fokus steht die Frage, wie solche Konzepte strukturiert werden können, was inhaltlich geboten werden sollte und auf welche mögliche Adressaten die Konzepte abgestimmt sein sollten. Um euch direkt unterstützen zu können, wäre es super, wenn ihr erste Ideen, Textschnipsel oder Konzeptteile mitbringt.

 

Prof. Dr. Stefan Krauss 

Workshop zu quantitativen Forschungsmethoden

Abstract und weitere Informationen folgen

 

Dr. Corinna Hankeln & JProf. Raja Herold-Blasius

Kleinere Fördermittel einwerben – Strategien, Formate und Passung für Promotions- und Postdoc-Phase in der Mathematikdidaktik
Die Einwerbung von Drittmitteln wird oft mit großvolumigen Verbundprojekten etwa der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) assoziiert. Für Nachwuchswissenschaftler:innen in der Mathematikdidaktik bieten jedoch gerade kleinere Förderformate, etwa Mittel für Konferenzreisen, Forschungsaufenthalte, Pilotstudien oder eigenständige Kleinprojekte, niedrigschwellige und strategisch bedeutsame Einstiegsmöglichkeiten in die Drittmittelakquise. Sie erlauben es, internationale Vernetzung gezielt auszubauen, empirische Vorstudien zu realisieren, innovative Ideen zu erproben oder Forschungsprofile frühzeitig zu schärfen. Im Workshop stellen wir verschiedene Förderlinien und Antragstypen vor, die bereits in der Promotions- oder frühen Postdoc-Phase realistisch beantragbar sind. Anhand konkreter Beispiele geben wir erste Einblicke in typische Förderlogiken, Bewertungskriterien und Erfolgsfaktoren. Neben kompakten Inputphasen enthält der Workshop Arbeitsphasen, in denen Teilnehmende eigene Bedarfe und Projektideen formulieren und im kollegialen Austausch weiterentwickeln. Ziel ist es, konkrete nächste Schritte für eine eigene Antragstellung zu identifizieren und ein realistisch umsetzbares Vorhaben grob zu skizzieren.